Dr. med. Susanne van Daal, Frauenärztin, Frauenheilkunde, Hannover-List

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Diagnose und Behandlung der Zervixdysplasie

Was ist eine Dysplasie ?
„Dysplasie“ ist der aus dem griechischen stammende Fachausdruck für abnormale – also veränderte – Zellen am Gebärmutterhals, die durch eine Infektion mit humanen Papillomaviren (HPV) verursacht werden können. Diese Infektion wird über Geschlechtsverkehr übertragen.

Diagnostik
Der im Rahmen der Krebsfrüherkennung ab dem 20. Lebensjahr durchgeführte Zellabstrich (Paptest) wird nach der „MünchnerNomenklatur“ in 5 Kategorien eingeteilt. „Pap“ ist hier nur die Abkürzung des Erfindernamens Dr. Papanikolaou.
Pap I/II: normales Zellbild
Pap II p: normales Zellbild m. Zeichen einer HPV Infektion
Pap IIID1/2: leicht bis mäßiggradig verändertes Zellbild
Pap IV a: schwergradig verändertes Zelbild
Pap V: Krebszellen werden gefunden

Zellveränderungen machen keine Beschwerden!

Therapie
Eine medikamentöse Behandlung wie bei anderen sexuell übertragbaren Infektionen existiert nicht. Mehr als 90% aller HPV Infektionen heilen spontan aus . Allerdings dauert dieser Prozess zuweilen bis zu 2 Jahre. Ein kleiner Prozentsatz von Frauen mit chronischen HPV Infektionen entwickeln tatsächlich über Jahre Zellveränderungen bis hin zu einem Karzinom.
Bei leichtgradigen Veränderungen (Pap IIID1/2) reicht zunächst die Abstrichkontrolle nach 3 Monaten aus. Bei höhergradigen Veränderungen (PapIVa und PapV) wird eine zeitnahe Biopsie (Gewebeprobe) angestrebt. Der daraus gewonnene histologische Befund (feingeweblicher Befund) wird wiederum in 3 Klassen eingeteilt.
CIN (cervikale intraepitheliale Neoplasie)
CIN I: hier sind etwas 1/3 der Zellen auffällig, die Läsionen haben eine hohe Selbstheilungsrate und bedürfen keiner Behandlung.
CIN II: hier liegen mäßige Zellveränderungen in 2/3 aller Zellen vor. In 30% der Fälle kann auch hier noch mit einer Spontanheilung gerechnet werden.
CIN III: nahezu alle Zellen sind schwergradig verändert, man spricht von einem Carcinoma in situ . Mit Spontanheilung ist nicht mehr zu rechnen.
Eine Konisation (die Entfernung eines Teils des Muttermundes) erfolgt bei höhergradigen Läsionen wie CIN II und CIN III.